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Kenjin
Kuro Tsurugi
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BeitragThema: Freya   So März 06, 2011 10:31 am

Ein großes Dorf das weder Luxus noch Armut zu beklagen hätte. Es gibt gerade genug Wasser um jeden Bewohner zu versorgen, die leichte Nahrungsmittelknappheit bekommen sie meist in den Griff. Einzig die Sandstürme und Banditenangriffe werden langsam zu einem Problem.
Die Lehmhütten des Dorfes weisen meist noch Spuren des letzten Sturms auf, hier und da stehen sogar halb zerstörte und verlassene Hütten.
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Yuki

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BeitragThema: Re: Freya   Mi März 16, 2011 12:49 pm

- FIRST POST -

Noch eine letzte Kurve, und Yuki war am Ziel. Das etwas größere Dorf Freya, endlich erreicht. Was für ein armseliges Plätzchen...
Ihr neuester Auftrag verlangte ihr schon zu Anfang eine Menge ab. Vorallem da hellhäutige Menschen wie sie, ganz sicher nicht an einen Ort wie diesen gehörten. Ziemlich vermummt stieg Yuki von ihrem Pferd ab.
Mumu gab schon protestierende Geräusche von sich, war dem Tier klar, dass es nun für einige Zeit herumstehen würde.
Zwar achtete die Frau darauf, es nicht in der prallen Sonne stehen zu lassen. Und das es genug zu trinken bekam. Doch mit viel Aufmerksamkeit konnte das Tier nicht rechnen. Nicht nur das Yuki´s Hintern wund vom ritt war, nein... auch das liebe Maultier hatte sie ganz schön Nerven gekostet.
Die ach so gerissene Killerin hatte nähmlich eine heiden Angst, vor dem Vieh. Nicht nur das Pferde einfach unheimlich gruselig wirkten. Nein... sie machten auch noch unkontrolierte Bewegungen nach links oder rechts, bei denen in ihr leichte Panik aufstieg. Trotzdem hatte sie sich mit dem Gaul anfreunden müssen, schließlich kam sie ohne ihn nicht weit. Und ganz sicher hätte sie ihre Zielperson verpasst, wenn sie zu Fuß gekommen wäre.
Mit einer viel zu großen Reisetasche (alles Tarnung), entfernte sie sich zaghaft von dem Tier. Dieses schien seine Besitzerin noch einmal flehend um Gesellschaft zu bitten, doch es half nichts. Da könnten sich die Iskendrianer gleich einen Monat Regen wünschen. Beides unmöglich!
In einiger Entfernung, ließ sie ihr Gepäck auf den Boden fallen, sah sich um. Reges Treiben herrschte um diese Zeit. Alle möglichen Händler und Dorfbewohner, waren auf den staubigen Straßen unterwegs.
Mit ihrem übergroßen Hut, der Sonnenbrille und dem zusammengewürfelten Outfit, musste Yuki einfach lächerlich aussehen. Aber so sahen Touristen doch meist aus.
Wie bunte Deppen, die sich über jedes Sandkorn freuten.
Missmutig zupfte Yuki, an ihrem Blümchenkleid herrum. Eine größere Menschenmenge bahnte sich gerade an, und blitzschnell war ein begeistertes Lächeln auf ihr Gesicht gezaubert.
Mit der Fotokamera vorm Gesicht, ging sie ein Stück mit ihnen mit. Schließlich musste dieser dümmlich schauende Haufen, ihr ziemlich ähnlich sehen.
Touristen... Touristen..., selbst in einem Dorf wie diesem fanden sie alles aufregend. Und auch die junge Frau aus Marmor, fiel unter ihnen nicht weiter auf. Wärend einige Frauen aufgeregt in ihrer Nähe tuschelten, glitt Yuki`s Blick über die Menge. Bis jetzt konnte sie die gesuchte Person noch nicht entdecken. Nur eine Frage der Zeit.. Dachte sie.
Unerwartet war dieser Auftrag gekommen. Eigentlich hatte sie gerade erst einen beendet, und nun das...
Die Nachricht hatte sie zuerst garnicht beachten wollen, schließlich konnte sich die Killerin leisten einen Auftrag zu versäumen. Doch als sie erfuhr, dass dieser direkt aus Marmor kam... und dann auch noch von der obersten Herscherschicht...
Überstürzt und mit wenig Planung, hatte sie sich auf den Weg gemacht. Solch eine Aufgabe erledigte man ohne wenn und aber...
Innerlich hoch konzentriert, äusserlich so hirnlos grinsend wie möglich tabste sie weiter. Langsam wurde es unübersichtlich, und vorallem eng. Die meisten Leute vor und neben ihr, waren einen Kopf größer. Die Sicht auf alles zu haben wurde schwerer. Wäre dies nicht so ungeheuer wichtig gewesen... Yu hätte sie alle um mindestens einen Kopf kleiner gemacht.
Offensichtlich war sie vor, gesuchter Person eingetroffen. So ein Mist!
Die Sonne machte ihr ganz schon zu schaffen, auch wenn sie sich darum bemüht hatte sich bestmöglich davor zu schützen. Die meisten der Touristen schienen aus Genesis zu stammen. Dort konnte man sich noch so bescheuerte, und sinnlose Reisen in barbarische Nachbarländer leisten.
Was glaubten die Leute ihr zu finden? Oder waren sie scharf darauf das Elend anderer mit zu erleben?
Sicher waren alle hier schon hellauf begeistert, wenn sie an das bevorstehende tägliche Menschenopfer dachten. Die Attraktion schlechthin. Flüsterte eine sarkastische Stimme, in ihrem Kopf.
Schließlich sahen meist Touristen, bei diesem Spektakel zu.
Yuki sah nicht aus wie eine Frau aus Genesis, eher wie ein besser gekleideter Penner. Denn würde man zuviel ihres Gesichtes sehen, konnte man ahnen dass sie kein Tourist war. Eine Ladung Sand, hatte ausgereicht ihre blässe zu verstecken. Doch sah sie im Moment eher ungewaschen aus. Was man nicht alles für ein wenig metzteln tat....
Immerhin würde sie am Ende wieder ein wenig Entspannung im Leichen zerkleinern finden.
Nach einer weiteren Runde, über den Platz entfernte sie sich wieder von der Menge aus Genesis. Es machte keinen Sinn hier einen auf Tourist zu machen, wenn noch keiner da war der getäuscht werden musste.
Mit finsterem Blick näherte sie sich Mumu. Das Mistvieh war anscheinend ziemlich beleidigt. Jedenfall bemühte es sich, seiner Herrin nicht in die Augen zu gucken. Schulterzuckend, stellte sie die Tasche neben sich auf den Sand, und ließ sich fallen. Besser so für den Gaul...
Die Kamera immernoch in Händen, falls sie schnell wieder auf Touristenmodus schalten musste.
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Kenjin
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BeitragThema: Re: Freya   Mi März 16, 2011 1:18 pm

First Post

Die heiße Wüstensonne brannte unbarmherzig auf den kahlen Sandboden des Dorfes. Selten fegte ein sanfter, warmer Wind über die sandigen Flächen und wirbelte Staub und kleinere Sandkörner auf. Nichts an diesem Tag wirkte anders als der vorige. Touristen war man in Freya gewohnt, auch wenn die meisten sich zur Mittagsstunde langsam Richtung Hauptstadt begaben um der Opferzeremonie beizuwohnen. Selten aber hatte man erlebt, dass sich unter den Bewohnern des Dorfes aufgeregtes Getuschel breit machte. Alle hatten sie die Gerüchte gehört, vom Zwischenfall im benachbarten Dorf. Eine Bande von Räubern hatte es angegriffen, hatte versucht es einfach zu überrennen.. Es hatte kaum eine Stunde gedauert und jeder einzelne der Räuber war tot gewesen. Einzig einen schwarzen Schatten hatten die Bewohner ausmachen können, der von Dach zu Dach gesprungen war und mit hoher Geschwindigkeit jedem einzelnen Angreifer die Kehle aufgeschlitt hatte. Das Getuschel wurde lauter als der Name fiel, der schon seit Jahren für Aufregung in Iskendria sorgte, sie nannten ihn den schwarzen Wind, einige von ihnen, die bereits ähnliches gehört hatten, nannten den schwarzen Mond. Ob es diesen Mann wirklich gab wusste keiner, genauso gut konnten die Räuber auch von einer magischen Bestie getötet worden sein.

Als sich ein stärkere Wind über das Dorf zog, Sand und Staub erneut aufwirbelte tauchte hinter der Mauer aus Sand und Staub ein schlanker Schatten auf. Langsam und gemächlich bewegte er sich fort. Sein langer schwarzer Mantel tanzte auf und ab und seine Arme schwenkten kaum vor und zurück. Den Blick auf den Boden gesenkt, das Gesicht vom langen orangenen Haar verborgen,bewegte er sich direkt auf den Dorfeingang zu, ließ eine Touristen hinter sich die sich vor einem Pferd aufgebaut hatte. Das ihn sein Weg nach Freya führte war reiner Zufall, doch seiner Reiseroute nach war es ein leichtes gewesen voraus zu berechnen das er irgendwann hier eintreffen würde. Die Sonne schien dem Mann trotz seiner dunklen Kleidung nichts aus zu machen, der heiße Wüstensand kümmerte ihn nicht obgleich er barfüßig war. der rechte Arm seines Mantels, abgerissen und auch sonst eher unordentlich und wild wirkend, bot der Fremde für die vielen Touristen ein perfektes Ziel. Mehrfach hört eman das aufgeregte Knipsen der Kamera während er seinen Weg fort setzte. Besonders zielten sie auf den rechten Arm, denn die dunkle Armschiene war mehr als ungewöhnlich, weder trug sie Schmuck noch schien sie irgendeinen modischen Sinn zu besitzen. Sie war schlicht kahl und passte auf seltsame Weise zur Erscheinung des Mannes. Auch die Dorfbewohner drehten sich öfters nach ihm um als sie es für gewöhnlich taten, gingen dann aber wieder ihrem Tagewerk nach. Fremde waren hier normal und auch wenn dieser etwas fremder war als die Anderen, so konnten sie sich nicht um jeden daher gelaufenen Wegelagerer kümmern. Solange er keinen Ärger machte war er ihnen egal. An einem öffentlichen Trinkstand, der nur aus einer hölzernen Bank, einem aus Leinen genähten Sonnendach und einigen Fässern befand, ließ Kenjin sich nieder und bestellte Wasser. Erstmals wischte er sich den Schweiß und die Haare aus dem Gesicht und gab den Blick. Unter dem staubigen Gesicht mochten sich die Züge eines Krieges verbergen, dennoch wirkte sein Gesicht sanfter als gedacht, fast schon hübsch.

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My body is made of swords.
Iron is my blood, and glass is my heart.
I have overcome countless battlefields undefeated,
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Nor once being understood.
Always alone, intoxicated with victory on the hill of swords.
Therefore, there is no meaning to that life.
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Yuki

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BeitragThema: Re: Freya   Mi März 16, 2011 2:18 pm

Länger als gedacht, lies die Zielperson sie warten. Eine Unverschämtheit!
Noch einmal etwas über die jetztige Situation nachgedacht, erkannte sie wie gefährlich dieses Unterfangen sein konnte. Vorsicht war geboten, und dies nicht zu knapp. Yuki brauchte einen wasserfesten Plan. Denn sie aber zugegeben, im Moment nicht hatte. Plante die Killerin auch sonst gern jedes Detail, so war nicht genug Zeit dafür gewesen.
Der Sand war schon in alle Ritzen ihrer Sandalen gekrochen, wie es schien. Ja selbst unter dem Hut, schienen Sandkörner zu liegen. Eine ganze Weile streiften Pferd, und Reiter jetzt schon durch die Wüste. Da blieb es nicht aus dass die lästigen Körnchen, sich ihren Weg überall hin bahnten.
Die Wüste war einer jener Orte, den Yuki für gewöhnlich mied. Nicht nur aufgrund ihrer miesen körperlichen Vorraussetzungen. Die Trostlosigkeit, die von diesem Ort auszugehen schien tat ihr Übrieges. Ein harter Gegensatz zum saftig grünen Gaia.
Mumu schien hunger zu haben, denn es begann an den trockenen Sträuchern in der nähe zu kauen. Yuki sprang auf, und zog einmal fest am Zügel. Das ist jetzt nicht dein ernst!? Fragte sie das Tier entgeistert, als ob dieses ihr jeden Moment Rechenschaft ablegen würde. Mit bösem Blick, band sie das Pferdchen so an, dass es nicht mehr an die Sträucher kam. Der Gaul sollte sich garnicht erst anfangen zu beschweren, er bekam wahrlich genug Futter.
Auch Yuki´s Magen, hatte vor ein paar Stunden angefangen zu Knurren. Trotz der vielen Vorräte hatten sie stark rationieren müssen.
Mit verschrängten Armen sah sie zu ihrem schmollenden Reittier. Ja... jetzt ein wenig gebratenes Pferdefleisch...
Bei dem bloßen Gedanken, lief ihr das Wasser im Mund zusammen. Doch Mumu hatte Glück, nicht nur das ihr Vater einen riesen Aufstand machen würde wenn das Vieh weg war. Nein, sie war zudem auch noch auf das Monster angewiesen.
Yuki wollte ihm gerade einen kleinen Tritt verpassen, als ein Raunen durch die Menge ging. Offensichtlich war hier etwas im Gange... oder eine bekannte Person war in der Nähe.
Nicht lange musste sie auf Antworten warten, schritt doch schon eine aufällige Gestallt an ihr vorbei.
Ein oranghaariger Zottel... Ihre Zielperson!
Innerlich jubelnd, richtete Yuki sich auf. Ein begeistertes Grinsen, hatte sich in ihrem Gesicht festgefroren. Doch nahm man ihr die übermäßige Begeisterung ab. Schließlich hatte sie schon ganz andere Rollen gemeistert...
Denn Koffer ließ sie liegen. Egal was mit ihm geschah, um die Hippieklamotten darin würde sie nicht lange trauern.
Höchstens um die Wechselunterwäsche.
Mit den Ellenbogen vorran, bahnte sie sich einen Weg durch die Menge.
Wild fotographierend. Schließlich fotographierten Touristen... und das nicht zu knapp. Die junge Frau hatte ihren Finger durchgehend auf dem Auslöser platziert. Schoß von allem was in der Näher war lächelnd Fotos, und vorallem von ihm. Denn als Groupie kam man doch immer schön nah ran, ohne gefährlich zu wirken. Naja.. mehr oder weniger.
Vorrausschauend hatte die Auftragskillerin, keinen Film eingelegt. Was sollte sie denn mit Bildern, von einem ungewaschenem Mann der es nichtmal für nötig hielt Schuhe zu tragen. Und das auf kochend heißem Sand, wie überraus verwegen...
Der Fremde.. und gerade Objekt ihrer Begierde wie es augenscheinlich schien, nahm den Trubel hin. Schon bald, und dies wußte er auch würden sich die Menschen anderen Dingen zuwenden und er hatte seine Ruhe.
Naja... wären da nicht die Scheiß Touristen. Schon hatte sie sich in Erwartung neben ihm aufgebaut. Der Wuschelkopf hatte sich nun niedergelassen um etwas zu trinken zu bestellen. Wie praktisch.... da konnte man sich ja gleich dreist dazu setzen.
Ohne Scheu näherte sie sich seinem noch vorhandenem Ärmel, um daran leicht zu zupfen damit er zu ihr aufblickte. Die Kamera griffbereit, und in Fanposition. Grinsend über beide Ohren.
Dürfte ich ein Foto von ihnen machen? Schon hatte sie den Auslöser betätigt ohne seine Antwort ab zu warten, eigentlich unhöflich aber so waren Fans nunmal. Sie als Touristin, stand natürlich auf so verwegene Wüstenheinis... ganz klar. Da musste er schon mit aufdringlichen Frauen rechnen.
Verzeihung aber dürfte ich mir dazu setzen? Überflüssige Frage, schon getan.
Wie eine naive Stadttussi fing sie an ihn zuzutexten. Ach das ist ja so aufregend... ich bin das erste Mal in Iskendria... und ach ja die Wüste ist ja so spannend! Schnatterte sie.
Am liebsten aber hätte die junge Dame, ihren Kopf gegen die Tischplatte gehämmert. Wie hirnlos sie solche Frauen doch fand. Und seit wann waren Wüsten spannend?!
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Kenjin
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BeitragThema: Re: Freya   Mi März 16, 2011 3:08 pm

Touristen... Waren wirklich das Letzte. Ohne groß auf die Leute zu achten trank Kenjin einen kargen Becher voll Wasser in einem Zug leer. Das kühle Nass benetzte seine Lippen und durchflutete seinen Körper in sanfter Kühle. Genau was Er gebraucht hatte, denn vor einer Weile war sein Wasservorrat zur Neige gegangen. Während er von einer aufdringlichen Touristen zugelabert wurde bestellte Kenjin seinen zweiten Becher. Um sie herum strömten die meisten der Schaulustigen endlich von dannen, in der Hoffnung im Dorf irgendetws aufregenderes zu finden als einen einfachen Wanderer. Leider schien seine Gesellschaft das anders zu sehen, setzte sich sogar zu ihm nachdem sie ein Foto gemacht hatte, redet weiter über die Wüste ohne ihm auch nur Zeit zu lassen zu antworten. Stumm nur sah Er sie aus den Augenwinkeln an, widmete sich dann seinem leeren Becher der zum dritten Mal gefüllt wurde. Wasser war hier in der Wüste so wertvoll wie Gold, darum lag der Preis für ein Becher Wasser 3 Mal so hoch wie in anderen Regionen. Sorgen das er es nicht zahlen könnte hatte Kenjin aber nicht, Notfalls würde er einige Zeit im Dorf bleiben und seine Rechnung abarbeiten. So pflegte er es häufig zu tun und meist war man damit auch einverstanden. Nur in der Hauptstadt Iskendrias würde er sich das nicht leisten können, dort wurden die Zeche meist mit einem abgetrennten Finger bezahlt.

Eigentlich wollte der Wanderer das auffallend aufdringliche Mädchen wegschicken, dann aber drang ein panischer Schrei an seine Ohren und er neigte den Kopf an ihr vorbei. Mehrere mit goldenen Harnischen gepanzerte Soldaten marschierten durch die Straße. Ihre Gesichter waren durch ebenso goldene Helme verborgen deren Visiere das Antlitz eines jungen Mannes zierte. Dem Heiligen Propheten ihres blutgierigen Gottes.Eltern verbarikardierten sich mit ihren Kindern in ihren Hütten. Junge Mädchen wurden von ihren Freunden ebenfalls schnell in Sicherheit gebracht, die Touristen hingegen fotografierten wie Wild drauf los. Keiner von ihnen schien sich darum zu kümmern das sein Sohn, oder seine Tochter von den Tempelrittern erwählt werden könnte. Sie waren hier in Iskendria, Menschenrechte kannten die Bewohner dieses Landes nicht. Und so kam es auch tatsächlich. Im Hinterkopf behaltend das diese Menschen Steuern zahlten suchten sich die Soldaten vorzugsweise junge Touristen, zerrten die eben noch grinsenden Frauen und Männer aus der Gruppe, denen war das Grinsen und Knipsen natürlich sofort vergangen und sie zerrten und windeten sich in den Griffen der Ritter. Ein junges Mädchen schaffte es sich aus dem Griff eines Soldaten zu winden, wurde aber von einem anderen nieder geschlagen und über die Schultern geworfen. Hätte man ihre Gesichter sehen könnne, so war sich Kenjin sicher, hätte man das geile Grinsen und den Wahnsinn in ihren Augen erkennen können. Religiöse Fanatiker. Iskendrias Touristenmagnet Nummer 1. Leider auch der Grund warum viele von den zahlreichen Besuchern nie mehr nach Hause zurück kommen würden. 2 Soldaten hatten sich derweil hinter ihm und der schnatternden Touristin aufgebaut, einer von ihnen beugte sich zu ihr runter.
"Hehe.. Noch so´n süßes Stadthäschen. Die Priester werden begei...", weiter kam der Templer nicht. Kenjins Ellenbogen zertrümmerte das Visier seines Helmas geräuschvoll. Die großen Bruchstücke fielen zu Boden und der Soldat täumelte.. Ehe auch er sich nieder ließ.
Sofort waren sie von einer Gruppe umzingelt die drohend ihre Schwerter erhoben hatten.
"Ihr wagt es euch gegen den heiligen Befehl des Oberpriesters zur wehr zu setzen? Weiß er denn nicht welche Strafüe für Ketzerei steht?", eröhnte es von einem der gepanzerten Soldaten, zweifellos deren Anführer denn seine Schultern wiesen mehrere farbige Bänder auf. Der Schmuck der Iskendrianischen Offiziere. Kenjin kümmerte es nicht wirklich was er zu sagen hatte. Der Orangehaarige hatte den Säbel des ausgeknockten Soldaten aufgehoben und wog die Waffe in seiner Rechten. Unhandlich, viel zu schwer für ein Schwert. Der sinnlose Goldschmuck am Griff nahm der Waffe die Balance... Schön anzusehen, mehr nicht.
Natürlich fühlte sich der Offizier schon sehr bald ignoriert und erhob erneut die Stimme.
"Wie Leutet der Name dieses ignoranten Tölpels? Ich werde ihm eigenhändig Manieren bei...", als Kenjins Blick den Offizier traf, war es bereits zu spät. Der geworfene Säbel hatte den dicken Brustpanzer des Soldaten durchbrochen und hatte sich durch Muskeln und Fleisch gebohrt. Eine wirkich stümperhafte Waffe. Ein besseres Schwert wäre sauber durchgegangen und hätte den Rückenpanzer ebenfalls durchbohrt. Zischend ging der Templer zu Boden.
"Einer weniger. ", kommentierte Kenjin sein Tun und sofort zog sich der Kreis der Soldaten weiter um ihn herum. Ihr Anführer war tot, einfache Soldaten würden nun anfangne endweder zu dessatieren, oder wahllos anzugreifen. Kenjin fürchtete das Letzte, allerdings.. Hatte sein Tun den Dörflern Mut geschenkt. Immer mehr trauten sich aus ihren Häusern, bewaffnet mit Schaulen, Spitzhacken und, einige wenige sogar mit Messern... Marmor hatte die Gefahr Kenjins durchaus richtig eingeschätzt. Handelte ein Mann, handelten alle und die Dörfler waren in der Überzahl. Unter ihnen konnten sich auch gut und gern einige Rebellen befinden.. 2 Traten an Kenjins und der Seite der Touristen. Stellten sich schützend vor sie. Ein grinsen huschte über das Gesicht des Orangehaarigen.

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BeitragThema: Re: Freya   Mi März 16, 2011 7:20 pm

Munter plauderte sie weiter und weiter. Einen Knopf mit dem man sein Hirn für einen Moment ausschalten könnte, wäre hilfreich. Doch da es diesen nicht gab, musste sie gute Miene zum bösen Spiel machen.
Auch wenn ihre Gedanken recht unprofessionell waren, ihr Verhalten war es keineswegs. Schließlich war es nicht schwer, eine in ihren Augen "arme Irre" zu verkörpern. Die meisten verwöhnten Stadtgören waren so. Besonders die verwöhnten Mädchen. Genesis war ein reiches Land, und dort gab es viel im Überfluß. So wunderte es auch nicht, dass die Frauen dort ein wenig anders waren. Viele hatten noch nie, die Reichsgrenze verlassen. Sie konnten nicht wissen wie die Welt war. Wie es zuging in den anderen Reichen. Und wie grausam einige von ihnen waren. Besonders in Iskendria, musste man als junge Frau aufpassen. Natürlich hatte Yuki davon gehört, wie die Menschen hier waren. Sie opferten junge Menschen... jungfräuliche junge Menschen an ihren "Gott".
Touristen sahen dies als ein Spektakel. Sie waren begeistert von so viel Fremdländischkeit, besuchten diese Rituale auch noch in hoher Zahl. Dabei lachten und applaudierten sie. Als ginge es nicht um ein Menschenleben...
Und doch fanden sich sehr häufig ebend diese Touristen, in den Fängen der Prister wieder. Eigentlich verwunderlich, dass so viele noch zum Spaß in dieses Land reisten. Wo war da die Vernunft?
Ihr Zielobjekt, schien Sie nicht wirklich zu beachten. Man sah ihm an, dass er lieber allein sein wollte. Doch dies konnte sie nicht zulassen. Zu wichtig war dies alles. Sie musste ihn dazu bringen, ein wenig kooperativer zu werden.
Die in Eile zurechtgelegte Rolle schien im Moment noch ziemlich hinderlich, doch wenn sie Glück hatte würde der Plan noch aufgehen. Zu nervigen Frauen, wollte niemand Kontakt. Doch was war, wenn diese Frau den Beschützerinstinkt in einem hervor rief?
Es gab genug edelmütige Männer, die dann alles dafür taten dass es ebend dieser Frau gut ging. Darauf musste sie bauen...
So wie sie ihn einschätzte lag sie richtig. Es musste sich nur, eine für sie gefährliche Situation entwickeln.

Lange dauerte es nicht, da nahm Yuki voll Genugtuung einen wohligen Klang wahr. Den süßen Schrei eines verzweifelten Mädchens. Jetzt musste sie aufpassen nicht zu lächeln. Sich geradezu unbekümmert weiter damit beschäftigen auf ihn ein zu reden. Denn als Tourist wußte sie natürlich nicht was hier vor sich ging, und schließlich war der Mann ihr gegenüber ja soviel interessanter als ihr eigenes Leben...
Die Geschehnisse forderten seine ganze Aufmerksamkeit, Yu aber tatt als wenn sie es nicht bemerkte. Ich weiß auch nicht, aber so langsam hätte ich Lust etwas die Gegend zu erkunden... Die Landschaft ist ja so lebendig... und mit ihnen als Begleiter, wird das sicher ganz spannend! Extra ein wenig lauter und schriller, schnatterte sie auf den armen Kerl ein. Sie wollte dass die Soldaten sie hörten. Dass sie die hohe Stimme einer jungen Frau ausmachten, um sie auszuwählen.
Ein Risiko war dabei, denn noch kannte sie den Fremden zu wenig... um mit Sicherheit sagen zu können, dass er ihr half. Würde er einfach sitzenbleiben und sie wegzerren lassen, hätte sie ein Problem.
Nein... sie würden sie sicher nicht opfern! Dafür würde Yuki mit den Stickwaffen unter ihrem Kleid schon sorgen.
Doch sie würde wertvolle Zeit verlieren, und musste sich zudem noch eine Neue Masche für den Karrottenkopf ausdenken.
Aus den Gedanken gerissen wurde sie, durch einen Schatten hinter sich und die Worte eines der Soldaten. Viel Zeit blieb ihr nicht, eine schockierte und zugleich unwissende Miene zur Schau zu stellen. Denn schon hatte ihr Gegenüber sich erhoben. Er handelte so schnell, dass Yuki erst begiff was gesehen war, nachdem der erste Soldat mit zertrümmertem Visier zu Boden gegangen war. Seine Kraft und Schnelligkeit war wirklich verblüffend.
Der Hauptman der iskendreanischen Soldaten, meldete sich zu Wort. Scheinbar waren die Männer es nicht gewohnt, dass jemand ihnen Wiederstand bot. Trotzdem nahmen sie es noch mit einem Hauch Belustigung hin. Schließlich rechnete keiner von ihnen damit, dass ein einzelner Mann sie alle niedermachen könnte.
Fasziniert beobachtete sie ihren Beschützer, er ließ sich duch keinerlei Drohungen aus der Ruhe bringen. Ganz im Gegenteil, dieser Mann war sich offensichtlich jetzt schon des Sieges sicher.
Biltzschnell hatte er auch den Hauptmann erledigt, und Yuki wurde von zwei Dorfbewohnern nach hinten gedrängt.
Offensichtlich hatte der Mut eines Mannes, viel bewirkt. Denn nun schienen von überall und aus jeder Gasse, mehr oder minder bewaffnete Personen zu stürmen. Sie alle waren darauf aus die beiden Fremden zu unterstützen.
Solch eine Reaktion hatte die Frau nicht erwartet. Kein Wunder dass dieser Bursche niemals nach Marmor gelangen durfte. Dort war die Lage noch viel zugespitzter, das Volk weitaus aufsässiger. Ein einzelner Mann... ein Mann wie dieser Typ da, könnte einen verdammten Aufstand binnen weniger Wochen zustande bringen. Einen Aufstand, dem die Herscher Marmors keinesfalls gewachsen waren. Nicht auszudenken was dan passieren würde. Niemals würde sie zulassen, das es soweit kam. Denn das hieße sie würde versagen.. und dieses Wort existierte in ihrem Sprachgebrauch nicht.
Immer weiter wurde Yu nun von ihm weg gedrückt, dabei wollte sie ihn weiterhin im Blick haben. Ihre Hand lag die ganze Zeit über, auf dem Griff ihres Katanas. Gut versteckt in dem viel zu weiten Kleid. Zu gern hätte sie sich der tollkühnen Truppe angeschloßen. Mitgekämpft.
Doch eine nervige Touristin aus Genesis, konnte unmöglich Kampfeserfahrung haben. Das wäre so als wenn ein Ritter, nebenbei in einer Backstube arbeiten würde....
Die iskendrianischen Soldaten waren in klarer Unterzahl. Schnell wurden sie von allen Seiten angegriffen. Zwar ein kleiner Gegenschlag im Vergleich zu den unzähligen Taten, die diese an den armen Bürgern verübt hatten. Doch ein Hoffnungsschimmer für die Bevölkerung.
Trotzdem konnte Yuki diesen Aufstand nicht gutheißen. Die Leute hier würden schon sehen, was sie davon hatten. Sicher würde dieses Ereignis nicht ohne Folgen bleiben...
Und der unbekannte Held.. würde wie sie wußte, bald nicht mehr da sein um die Menschen hier zu schützen. Denn sein Ziel war Marmor. Sehr lange würde er also nicht hier bleiben.
Fast schon hätte sie vor lauter Grübeleien, ihre Mimik vernachlässigt. Auch wenn es im Moment, ein ziemliches durcheinander gab. Die Zielperson musste weiterhin denken, sie wäre eine verblödete Plappertasche.

Das Kampfgeschei der Soldaten verstummt schnell. Und mit einem leichten Schrecken musste sie feststellen, dass sie den orangehaarigen Kerl aus den Augen verloren hatte.
Mit vollem Körpereinsatz, schlug sie sich durch die Menge. Zu viele Menschen hier. Doch zum Glück hatten die meisten schwarzes Haar. Und so leutete der Fremde wie ein Glühwürmchen, zwischen unzähligen schwarzen Käfern.
Noch einen Meter dann stand sie wieder bei ihm. Das Gedränge war so dicht, dass sie nicht sehen konnte ob er Schaden genommen hatte. Auch wenn sie nicht wirklich damit rechnete, besser wäre es. Besser für Sie, auf alle Fälle.
Ihn in einem offenen Kampf zu besiegen, schien selbst für eine exzellente Kämpferin unmöglich. Da würde sie sich noch etwas besseres einfallen lassen...
Schnell noch den Hut zurecht gezupft, und einen schockierten Gesichtsausdruck aufgesetzt. Sprang sie ihm schon regelrecht in die Arme. Oh zum Glück geht es dir gut! Was war das ebend? Ein verängstigter Unterton lag in ihrer Stimme, bei dem sie am liebsten gekotzt hätte. Gejammer stand ihr nicht!
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Kenjin
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BeitragThema: Re: Freya   Mi März 16, 2011 7:57 pm

Vollkommen überraschend für die Soldaten, zur Freude Kenjins und zur Stärkung des Muts der Bevölkerung hatten die Dörfler sich endlich zur Wehr gesetzt, überrannten die Soldaten geradezu. Keiner von ihnen erlitt stärkere Verletzungen als ein Paar Schnitte und Prellungen, aber schon nach wenigen Minuten hatten sie alle Soldaten entwaffnet. Einige von ihnen lagen leblos auf den Boden, waren erschlagen worden oder bluteten so stark, dass sie es nicht mehr lange machen würden. Kenjin fühlte mit ihnen kein Mitleid. Sie waren nicht besser als die Priester, nein noch schlimmer sogar denn die meisten Priester wurden im Glauben aufgezogen, kannten nichts Anderes. Opfergaben und Folter war für sie ganz normal und wenn einer von ihnen sich dagegen aussprach, so wurde er sehr schnell eines.. Besseren belehrt.
Durch den ganzen Tumult wurde auch Kenjin immer weiter weg gedrängt, auch wenn er hätte eingreifen wollen, so hätte Er dies nicht gekonnt ohne die Menschenmasse gewaltsam von sich zu drängen. Nein.. so war es ohne hin besser. Er würde hie rnicht lange verweilen und die Menschen mussten selbst den Mut zum handeln finden. Ein einziges Dorf konnte noch nicht viel bewerkstelligen, aber die Rebellen rund herum werden schon bald davon Wind bekommen haben. Freya würde zu einem wichtigen Standort für sie werden. Aber nur wenn sie Rebellen früh genug handelten. Wenn nicht wäre das Dorf verloren, aber dieses Risiko einzugehen war immer noch besser als zu zulassen das die Bewohner grund- und sinnlos starben. Und außerdem.. Plötzlich wurde er aus seinen Gedanken gerissen. 2 schlanke Arme schlangen sich um ihn und die aufdringliche Touristen sprach verängstigt auf ihn ein. Beim ganzen Treiben hatte er sie ganz vergessen.. Hätte aber auch nichts dagegen gehabt, wenn sie es auch getan hätte. Aber eines war klar... Wenn die Templer hier suchten, suchten sie auch in anderen Dörfern. Einige wurden beschützt, andere waren hilflos und auch in der Wüste war es so. Viele Reisende würden das Ende ihres Weges nicht mehr erreichen, die Kleine ganz sicher auch nicht und für diesen Gedanken hätte er sich schlagen können. Nun gut vielleicht besaß sie ja eines dieser moderneren Fortbewegungsmittel. Damit konnte man die Soldaten abhängen und sich in Sicherheit bringen.

Ehe er aber ihre Fragen beantwortete, schob er sie mit sanfter Gewalt von sich weg. Um sie herum lichtete sich die Masse der Menschen, eine Handvoll Dörfler führten die Soldaten ab, zweifellos um sie als Geiseln zu benutzen. Wenn sie Glück hatten befand sich unter ihnen der Sohn eines reichen Geschäftsmannes und sie würden Erfolg damit haben. Mit Reichtum konnte man sich in Iskendria so ziemlich alles kaufen was man wollte, auch die Gnade der Priester. Nun hob er aber zu einer Erklärung an und sprach mit ruhiger, wohlklingender Stimme zu der jungen Frau.
"der Glaube der amtierenden Religion ruht auf einen zornigen Gott dem es täglich nach Menschenleben verlangt. Zu diesem Zweck durchsuchen seine Jünger Dörfer und kleinere Städte nach passenden Opfern. Touristen werden gerne dafür auserwählt. ", die Menschen um sie herum schienen nicht genau zu wissen was sie nun tun sollten. Einer Seits hätten viele ischer gern ihren Sieg gefeiert, oder dem Fremden sicherlich gedankt. Anderer Seits war ihnen nun die Angst vor den Folgen ins Gesicht geschrieben und der Orangehaarige hielt es gerade zu für seine Pflicht ihnen wenigstens einen Rat zu geben ehe er für immer verschwand.
"Schickt einen Boten zum Rand der schwarzen Wüste. Dort wird Er einen Vorposten der Feinde Baals Finden. Steht ihr erst einmal unter ihrem Schutz werden sie sich bald hier nieder lassen. Handeln sie nicht sorgt dafür das man die gefangenen Soldaten für wichtig genug hält, um nicht ohne Verhandlungen anzugreifen.", Er wusste wie sinnlos Letzteres war, aber trotzdem klärten sich die Gesichtszüge der Meisten und leichte Hoffnung keimte auf. Was würde nur aus ihnen werden wenn er länger hier blieb? Ein Mann der den Mut eines ganzen Dorfes in wenigen Minuten verdoppelt hatte. Aber Iskendria war nicht das Ende seiner Reise, es war lediglich ein Pfad den er ging. Auf der Suche nach Antworten für die Fragen der letzten Jahre. Und aus diesem Grund.. drehte er sich um und schritt den Weg zum Ende des Dorfes, die Menschen machten für ihn Platz und sahen ihm nach.

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Yuki

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BeitragThema: Re: Freya   Mi März 16, 2011 8:55 pm

Die Menschenmassen, drängten ausseinander. Die Soldaten waren geschlagen.
Doch nicht allein der Verdienst, des Zielobjekts. Nein... Die Dörfler hatten tatsächlich eigenständig gehandelt, um dieser Ungerechtigkeit ein Ende zu setzten. Doch lange würde der Frieden nicht mehr weilen. Dies war nur der Anfang...
Tatsächlich sahen einige Männer in der Nähe so aus, als wollten sie sich auf der Stelle eine Klinge ins Herz rammen. Ihr Mut würde sie noch teuer zu stehen kommen, und dies wußten sie. Nicht lange konnten sie denn Soldaten, in dem Fall stand halten. Doch mit dem Willen, und ein wenig Organisation müsste es dennoch machbar sein. Yuki wußte dass es in Iskendria viele Rebellen gab. Diese lebten nicht alle in den Dörfern, waren teilweise weit über das Land verteilt. Und auch viele Räuberbanden, würden sich den Menschen hier anschließen wenn sie erfuhren was vorgefallen war. Schließlich war niemand vor dem Wahnsinn, den dieser Glauben mit sich brachte sicher.
Schnell würde sich die Kunde vom Wiederstand verbreiten, und dann war die Revolution nicht mehr aufzuhalten. Doch all dies war ungewiss...
Sollten die Dörfler jetzt einen Rückzieher machen -und danach sahen viele aus-, würde es ewig so weitergehen.
Yuki war schon fast bei "ihrem Ritter" angelangt. Immer wieder fiel ihr Blick nebenher auf die Szenerie die sich hier bot. Tote Soldaten, oder welche die nicht mehr lang zu leben hatten. Aber auch einige Zivilisten waren scheinbar umgekommen.
Nun, so ein Krieg verlangte immer Opfer. Unterschiede gab es da nicht. Keine Seite würde ohne Schaden davon kommen, so war es immer...
Bei ihm angekommen, fiel sie ihm auch gleich überschwenglich um den Hals. Fast schon rechnete sie damit das er nach Schweiß stank, doch komischerweise roch er noch recht gut. Trotzdem wiederte sie ihr Verhalten an. Sich einfach so auf ihn zu stürzen, bereitete ihr unbehagen. Nicht weil sie ihn fürchtete. Das musste sie nicht. Jetzt noch nicht...
Eher weil sie dieserlei Herzlichkeiten, ob gespielt oder nicht.... gern von sich fern hielt. So oder so würde dieser Mann bald tot sein, daran zweifelte sie nicht.
Schon brachen erleichterte Worte aus ihr herraus. Dabei war sie garnicht so glücklich, über das Geschehene. Sicher, er hatte sie retten sollen. Doch seine Stärke hatte ihr zu denken gegeben. Yu wußte, dieser Auftrag würde eine wahre Herrausforderung werden. Sie würde einiges dafür tun müssen, ihn in kleine Stücke hacken zu können.
Und schon jetzt wußte sie, welches Andenken sie sich von ihm aufheben würde. Diese orange Haarpracht, war wirklich selten.. sicher würden sich ein zwei Flusen davon gut in ihrer Sammlung machen. Schon jetzt lachte sie in voller Vorfreude, über den Moment seines Todes.
Er hielt ihren Gefühlsausbruch sicher für ein Zeichen der Erleichterung.

Die Menschen um sie herrum, schienen aus ihrer Starre mehr und mehr aufzuwachen. Eine alte Frau ging mit anklagendem Blick an ihnen vorbei. Was... waren diese Bauern etwa auch noch undankmar?!
Yuki hätte der Frau am liebsten Manieren beigebracht, doch dies passte nicht zu ihrer Rolle. Stattdessen, ließ sie sich bestimmt von ihm wegschieben. Der Fremde wollte also keine Nähe. Gut, konnte er haben... wollte sie ja auch nicht!
Trotzdem entfernte sie sich nur ein wenig. Ein Groupie hing schließlich immer an den Lippen, seines "Angebeteten".
Interessiert hörte sie ihm zu, und nickte ein ums andere Mal betroffen. Innerlich dachte sie nach und musterte sein Gesicht. Zum erstemal hatte sie ein wenig freie Sicht darauf. Und zu ihrem Unmut, fand sie ihn sogar attraktiv.
Er ist ein verdammter Narr. Versuchte sie gedanklich hinzu zufügen, um seine passable Erscheinung in den Hintergrund zu rücken.
Die greifen Touristen an!? Das... Das... wie ist das möglich... ich habe einen Adventure Trip gebucht.. keine Hinrichtung! Ihr Ton zugleich empört, aber mit viel gejammer drin. Genau so wie es eine dumme Stadtschlampe gemacht hätte.
Er hatte ihr deutlich gemacht, dass er ihre Klettereien nicht guthieß, trotzdem zupfelte Yu schon wieder an seinem Arm herrum. Aber was... Weiter kam sie nicht, denn der tollkühne Herr hatte bereits das Wort an die Bevölkerung gerichtet. Anscheinend war er einer, von der ganz schlimmen Sorte. Machte sich nicht nur Mühe Wildfremden zu helfen, sonder kümmerte sich auch danach noch darum das diese das "richtige" Taten. Seine Worte schienen einigen hier sogar Trost zu spenden. Denn die ersten konnten wieder lächeln, und ließen soetwas wie Tatendrang erkennen.
Man.. der Zottelkopf hatte hier aber was losgetreten...!
Gut dass sie nur den Auftrag hatte, einen Aufstand in Marmor zu verhindern. Hier in der Wüste wäre das gleiche Unterfangen, ziemlich lästig geworden. Vorallendingen, da es hier immer Schweineheiß war. Schon sehnte sie sich nach milderem Klima. Ja..... Schnee wäre jetzt toll!
Bei der Nennung von Marmors Hauptstadt horchte die zierliche Frau auf. Dieser Verdammte.....!
Hat der etwa schon angefangen hier was loszutreten?!

Viel Bedenkzeit blieb nicht. Denn der Typi ließ sie eiskalt stehen, nachdem er seine Rede beendet hatte.
Was dachte der sich? Dass sie jetzt allein hier herrum lief? Echt ma....!
Mit stampfenden Schritten, setzte sie ihm nach. Hohlte ihn mit Mühe ein, und baute sich vor ihm auf. Nach anschreien war ihr grade zumute. Doch nein.. sie musste ja...
Och bitte starker Mann, lasst mich nicht hier. Bittend und mit einem Blick für den sie sich am liebsten die Augen ausgestochen hätte, sah sie ihn an. Noch ein wenig mehr Elan, und sie hätte losgeheult.
Ich finde mich allein nicht zurecht, und meine Reisegruppe habe ich schon seit gestern nicht mehr gesehen. Sicher sind sie ohne mich abgereist, und ich weiß nicht wohin ich gehen soll. Bitte lasst mich nicht bei den Barbaren, in diesem furchtbaren Land! Theaterreif.. wirklich Thraterreif!
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Kenjin
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BeitragThema: Re: Freya   Mi März 16, 2011 9:26 pm

Über dem Dorf kreisten die Geier... Der beste Zeitpunkt um abzureisen war gekommen. Aber nicht allein wie Kenjin feststellen musste, denn die junge Touristen redete auf ihn ein, baute sich sogar vor ihm auf als wolle sie ihm gleich an die Gurgel gehen... Doch verwundert stellte er fest, das sie anstatt los zu wettern fast schon bettelte und jammerte. Für den Satz mit den Touristen hätte er ihr aber über den Mund fahren können. Wieso nur Touristen? In Iskendria waren alle in Gefahr und auch wenn er wusste das er sich die meiste Zeit über die der aller letzte Held eines Groschenromans aufführte, so konnte Er nicht anders. Das war eben seine Natur und die konnte er nicht ablegen. Bereits seit seinem Erwachen in der Wüste hatte Er diesen Drang gespürt.. Nein eigentlich hatte Er mehr als nur diesen Drang v erspüren können. Da war noch etwas Anderes das ihn voran zu treiben schien. Was es war wusste er allerdings nicht zu deuten. Im Moment wusste Er nur das es an der Zeit war die Wüste hinter sich zu lassen und gen Marmor zu reisen, einem Land von dem Er nur Geschichten gehört hatte. Selbst da gewesen war er im Leben noch nicht. Zumindest nicht seit dem Er sich erinnern konnte. Während das Mädchen ihn darum anbettelte sie mit zu nehmen hatte Kenjin schon seine Entscheidung getroffen. Reisegruppe war verschwunden.. die Templer waren unterwegs und wer weiß was noch.. Die Wüste war wirklich kein Ort für diese Frau und auch wenn ihre Art ihm offengestanden reizte, konnte er sich nicht gegen den Gedanken wehren das ihr sonst etwas zustoßen könnte... Und im geheimen beschoss Er sie an den nächst besten fahrenden Händler abzuschieben der auf den Weg in eine befestigte Stadt war. So aber stimmte Er zu sie für eine Weile zu begleiten. In der Zwischenzeit waren die Dörfler wieder unterwegs, hatten eine kleine Gruppe Boten zusammen gescharrt die sich auf den Weg zum Rande der schwarzen Wüste machen sollten. Warum Er ihnen riet sich mit den Feinden der marmorischen Regierung zu verbünden war mehr als klar. Die Rebellen Iskendrias und die Marmors hatten das selbe Ziel. Sie wolten ihren Herrscher stürzen und ein neues Zeitalter anbrechen lassen. Darum hatten sich einige Marmorianer in die Wüste zurück gezogen und Kenjin vermutete das Jene größeren Wiederstand leisteten als die Wüstenrebellen. Aber genug davon.
"Also schön.", gab er also zur Antwort. Doch es dauerte noch etwas bis sie abreisen konnten. Zunächst stockte der Orangenkopf seinen Wasservorat auf, der nun aus einem Lederbeutel bestand den Er sich auf den Rücken band. 2 Liter Wasser waren in der Wüste nicht viel, aber er kam immer ganz gut damit aus bis er die nächste Siedlung erreichte. Das Glück der Dummen wie man es nannte. Aber auch die Dörfler wollten sie nicht gehen lassen ohne sich richtig zu bedanken. Ihr Dank bestand zwar nur aus den Kosten für das Wasser, aber bei der Armut Freyas war das mehr als genug. Mit einem Blick auf die Fremde und der Frage ob sie alles hätte wand sich Kenjin dem Weg Richtung Wüste zu.. Und setzte sich schon einmal in Bewegung..

TBC: Ostwüste

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Yuki

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BeitragThema: Re: Freya   Mi März 16, 2011 9:58 pm

Fast schon erstaunlich wie schnell diese Wüstentölpel sich aufrafften. Nun wollten sie sich also mit den Aufständischen Marmorianern zusammentun... na ganz toll.
Eine Nachricht die ihrem Arbeitgeber mal so garnicht passen würde. Denn egal wie man es drehte... da war etwas großes im Gange.
Doch vielleicht hatte das geheimnisvollste und dunkelste aller Reiche Glück, und mit dem Tod dieses Mannes wäre auch der Wiederstand gebrochen.
Fast schon verwundert sah sie ihn an, als er gleich zustimmt sie mitzunehmen. Die Touristin Yuki, war überglücklich dass er dies ohne viel gemecker tat. Die Killerin Yuki, war misstrauisch und sich sicher er würde sie bei der passenden Gelegenheit abschieben. Doch da hatte sich dieser "Romeo" mal gewaltig getäuscht. Die dummen Dörflermädels konnt er vielleicht hinters Licht führen. Aber nicht sie!
Tatsächlich hatte sich zu ihrem Bedauern, schon wieder eine kleine Menschentraube um sie gescharrt. Die meisten beachteten, das verdreckte Mädchen garnicht. Sondern himmelten ihren Begleiter an. Ja... die Blicke der Frauen sagten alles. Wahscheinlich war gerade mal, so jede Frau hier scharf auf diesen Casanova... und sämtliche Mütter träumten davon dem Orangekopf, ihre Töchter anzudrehen. Innerlich machte die gebürtige Marmorianerin sich über soviel Dummheit lustig. Der Kerl sah doch nicht aus wie ein lebendes Buffett.. da sollten sich die sonnengebräunten Damen doch ein wenig zurückhalten.
Hilfreich wäre es schon, wenn er hierbliebe um eine der Trullen zu ehelichen... doch tatsächlich wollte Yuki dies garnicht. Das Vergnügen ihn zu töten, würde sie sich in diesem Fall nähmlich nicht nehmen lassen.
Während "Mister Love", sich vor Angeboten und Danksagungen nicht retten konnte. Ging Yuki zu ihrer Reisetasche.
Diese lag immernoch im Sand. Und zu ihrem Bedauern, hatte auch Mumu die kleine Rangelei unbeschadet überstanden.
Eigentlich hatte sie nichts gegen ihn. Doch schon die Tatsache, dass sie es hier mit einem Pferd zutun hatte reichte um es loswerden zu wollen. Dabei schlummerte ganz tief in ihrem innersten ein wenig Zuneigung, für das elende Vieh. Aber nur ein bisschen...
Schnell hatte sie alles beisammen. Auch wenn sie zur Tarnung eine überdimensionale Tasche mitgenommen hatte. Sonderlich schwer war diese nicht. Sie hatte diese nun an den Sattel geschnallt, und führte das Pferd auf die Menge zu. Mit Schadenfreude tratt sie wieder an ihren neuen Begleiter, setzte aber wieder diese dähmliche Unschuldsmiene auf als er zu ihr sah.
Ich habe alles. Teilte sie ihm überschwänglich und übers ganze Gesicht strahlend mit. Und sieh mal, ich habe auch ein Pferd... Hier... Schnell drückte sieh ihm die Zügel in die Hand, und machte ein paar Schritte von ihnen weg. Sollte er das Pferd ein wenig behühten. Schließlich stand er drauf, den Beschützer zu miemen. Und Yuki musste sich nicht vor Angst in die Hosen machen. Denn schon ein undefinierbarer Blick von Mumu, reichte aus um ihr einen Schauer über den Rücken laufen zu lassen.
Er hatte sich bereits mit allem nötigen eingedeckt, und setzte sich in Bewegung. Sie hielt genug Sicherheitsabstand, und lachte ihm zu.
Wunderbar.. ich glaube Mumu mag dich... ...dann kannst du das Vieh auch gleich behalten. Fügte sie noch in Gedanken hinzu. Und winkte dabei überschwänglich in Richtung Dorfausgang. Denn dort standen doch tatsächlich ziemlich viele Menschen um sie zu verabschieden.
Die erste Hürde war also gemeistert. Sie hatte ihr Zielobjekt erfolgreich ermittelt, und war nun in dessen Begleitung.

>>> Ostwüste
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