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 Dunkle Gassen

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Kaya

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BeitragThema: Dunkle Gassen   Do März 24, 2011 11:57 pm

Das Labyrinth der Gassen in Baa'l scheint wahrhaft unendlich zu sein. Wenn man nicht aus der Stadt ist, wird man sich hier kaum zurecht finden, selbst manche Einheimischen verlaufen sich hier ab und an. Und das endet dann meist ziemlich böse...
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Kaya

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BeitragThema: Re: Dunkle Gassen   Fr März 25, 2011 12:21 am

cf: Marmor - Baa'l - Haus von Muriel

Ein junger Mann stand an eine große Holzkiste gelehnt und rauchte. Auf seinem Rücken hatte er ein Bündel, aus dem zwei Schwertgriffe ragten. Sein Blick glitt auffällig oft zum Himmel, fast so, als erwarte er einen plötzlichen Regenschauer oder ähnliches. Insgesamt hatte er die Gestik eines Wartenden.
Plötzlich tauchte ein schwarzer Vogel zwischen den Häusern auf und segelte direkt auf die Kiste zu, die dem Mann bis dato als Rückhalt gedient hatte. Dieser warf, kaum dass er das Tier erblickt hatte, seine Zigarette zu Boden und trat sie hastig aus, ehe er nach dem Bündel griff und scheinbar nach etwas suchte.
Der Rabe sprang zu Boden. Ein paar Federn flogen auf und mit einem Mal stand dort, wo eben noch das Tier gewesen war, eine junge Frau mit struppigem, schwarzen Haar. "Beeilung.", mahnte sie ihn und streckte fordernd die Hand aus. Sie war nackt, doch wirkte sie keineswegs nervös. Eher genervt.
Der Mann steigerte sein Suchtempo, reichte der Frau schließlich einen einzelnen Stiefel. Die Frau verdrehte die Augen, machte keine Anstalten, den Schuh entgegen zu nehmen, sondern rupfte ihm ohne ein Wort das Bündel aus der Hand. "Was soll ich denn bitte mit einem einzelnen Stiefel, wenn ich ansonsten komplett nackt bin..? Muss man denn wirklich alles selbermachen?! Hier, halt das." Ohne ihn anzublicken reichte sie ihm die beiden Schwerter aus dem Bündel, kramte auch den zweiten Stiefel heraus und ließ diesen achtlos zu Boden fallen.

Vielleicht zwei Minuten später war sie schließlich komplett angezogen und nahm dem jungen Mann ihre Schwerter ab, die sie sich über Kreuz auf den Rücken schnürte. "Wo ist Miguel? Hatte ich euch nicht gesagt, dass ihr zu zweit warten sollt?" Ihr Ton war frostig, so wie eigentlich immer. "Der's nur mal kurz pinkeln, wollte eigentlich bald zurückkommen. Wir hatten dich ehrlich gesagt nicht so früh erwartet..."
Die Frau warf ihm einen zornigen Blick zu, wandte sich schließlich von ihm ab und machte Anstalten, die Gasse zu verlassen. "H...hey, Kaya, warte mal! Sollen wir nicht auf ihn warten?!"
Die Frau hob einen Arm und winkte ab, ohne sich umzudrehen. "Er kennt den Weg, oder nicht?"

Bis zu ihrem Ziel waren es circa fünf Minuten Fußmarsch, in denen Kaya recht schnell voranschritt. Der Mann, der ihr folgte, kam kaum hinterher. "Man Kaya, musst du immer so hetzen?" Die Frau erwiderte nichts, sondern ging einfach weiter voran. "Was soll'n Miguel bitte denken, wenn ich plötzlich nicht mehr da bin?"
Nun wandte sich die Rabenfrau doch um. "Ist er nicht in der Lage ausnahmsweise vielleicht mal seinen Kopf zu benutzen..?" "Jetzt sei doch nicht so fies! Können wir nicht einfach kurz warten?" "Nein, können wir nicht, wir haben noch was vor. Außerdem kannst du froh sein, dass du so gut davon gekommen bist und das, obwohl ihr meinen Befehl missachtet habt. Ich habe ausdrücklich gesagt dass ihr zu zweit warten solltet. Was hättest du denn bitte gemacht, wenn du überfallen und beraubt worden wärst, Jurij?" Jurij kratzte sich nervös am Hinterkopf. "Wären meine Schwerter weggekommen, hätte ich dir den Arsch aufgerissen. Dir und Miguel. Und sei dir gewiss: Dazu brauch ich keinerlei Waffen." Sie hatte bedrohlich die Hand gehoben und beim Wort 'Waffen' wurden aus ihren Fingerspitzen scharfe Vogelkrallen.
Jurij bekam eine Gänsehaut, Kaya lächelte frostig. "Wäre es dir denn jetzt genehm, wenn wir weitergingen?" Wortlos nickte der junge Mann. "Sehr gut." Kaya verzog das Gesicht, drehte sich um und lief weiter, Jurij folgte ihr. Er meinte zu hören, wie die Tierfrau etwas vor sich hermurmelte, es klang in etwa wie 'Sich zum Pinkeln gehen trennen, ich glaub, es hackt. Männer haben doch sonst keine Probleme damit, einfach dorthin zu pissen, wo sie gerade geh'n und steh'n..!' Darauf erwiderte er lieber nichts.

Letztendlich holte Miguel sie noch ein, ehe sie ihren Treffpunkt, eine alte Kneipe, erreichten. Sie waren hier quasi Stammgäste, stand der Betrieb doch unter dem Schutz der Rebellentruppe. Eigentlich hielt sich immer einer, wenn nicht sogar gleich mehrere von Kayas Anhängern hier auf. Kaya hatte dem Wirt verboten, harten Alkohol auszuschenken, denn eine Bande von Trunkenbolden gehörte zu der langen Reihe von Dingen, die in ihren Augen nutzlos waren....
Die Kneipe war gut gefüllt, allein die Rebellen -Kaya und die anderen beiden miteinberechnet- machten gut und gerne ein Dutzend Mann aus. Des weiteren gab es auch noch ein paar andere Gäste, aber das waren nur ein alter Mann, sowie ein schon ziemlich besoffenes Pärchen, das dämlich kichernd in einer Ecke der Schankstube herumknutschte.
Kaya warf den beiden einen genervten Blick zu, taxierte auch den alten Mann und setzte sich schließlich auf einen Barhocker. Sie gab dem Wirt einen kurzen Handwink, der ihr auch wenige Augenblicke später das gewünschte Getränk zukommen ließ. Eigentlich war es immer dasselbe: Orangensaft mit Mineralwasser. Aber das kostete hier mehr als viele alkoholische Getränke, es war richtiggehend ein Luxusgut, das die Rebellin sich ab und an gönnte.
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BeitragThema: Re: Dunkle Gassen   Fr März 25, 2011 1:20 am

Eine einzelne Gestalt ging stark betrunken von der Kneipe in Richtung Wohnbezirk. Eigentlich konnte bei den Bewegungen die dieser Mann machte nicht wirklich von gehen gesprochen werden, selbst torkeln wäre noch zu gut gemeint für dass was dieser Mann tat. Der Weg an die nächste Hausecke hatte ihn fast über eine halbe Stunde gedauert und währenddessen hatte er verzweifelt gegen seine Übelkeit angekämpft, einen Kampf den er anscheinend verlor, denn dass nächste was er machte war sich an der Hauswand abzustützen und seinen Mageninhalt lautstark vor seinen Füßen zu entleeren. Mitsamt des billigen Fusels den er sich die ganze Nacht über in den Hals geschüttet hatte hatte er auch eine größere Menge Blut mit ausgespien. Verwirrt blickte der Mann auf die blutige Masse vor seinen Füssen und bemerkte dabei einen stechenden Schmerz in seiner Magengegend. Innerlich verfluchte er den Tavernenbesitzer für den billigen Fusel der ihm nun scheinbar die Eingeweide zerfraß. Doch nachdem er sich etwas gesammelt hatte und an sich hinab sah bemerkte er eine Art klauenbewehrte Hand die blutverschmiert aus seinem Bauch hervorguckte. Während er sich noch über dieses merkwürdige Gebilde wunderte wurde er plötzlich in eine Seitengasse gezerrt und alles was von ihm übrig blieb war ein aprubt endender Schrei der die Dunkelheit zerriss.
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BeitragThema: Re: Dunkle Gassen   Fr März 25, 2011 10:51 pm

Kaya versuchte, ein wenig zu entspannen und lehnte sich übertrieben locker zurück. Das Glas in der Hand ließ sie ihren Blick durch den Schankraum schweifen. Als sie und die anderen beiden eingetreten waren, hatte viel Lärm und Durcheinander geherrscht, nun jedoch waren ihre Männer still, tuschelten höchstens kurz ein, zwei Sätze miteinander, starrten sie aber unverwandt an.
Die Schwarzhaarige trank einen Schluck und stellte ihr Glas zurück auf den Tresen. Sie wusste, dass die anderen auf ihre Anweisungen warteten. Und sie war immer wieder ein wenig überrascht, wie gut sie ihre Leute in manchen Situationen unter Kontrolle hatte. Eine solche Ernsthaftigkeit hatte sie sich bei denen erst einmal erkämpfen müssen, wobei das auch nicht wirklich viel Zeit gekostet hatte: Der Satz "Wer die Sache nicht ernst nimmt, fliegt!", hatte wahre Wunder bewirkt.
Kaya seufzte und trank noch einen Schluck. Nun musterte sie halbwegs aufmerksam ihr Glas, doch hörte sie, dass sich jemand näherte und ein Stück weit von ihr entfernt stehen blieb. Die Person räusperte sich und augenblicklich wusste Kaya, wer es war. Ihr Blick wanderte aus dem Augenwinkel zu dem jungen Mann mit dem großen, schwarzen Zylinder und der Brille.
"Wann geht es los, Kaya? Wir erwarten deine Befehle." er sprach sehr langsam und bedächtig, außerdem klang er über die Maßen sanft. Dass sich hinter diesem schüchtern wirkenden Jungen eine wahre Kämpfernatur verbarg, war schwer zu glauben. Er war ebenso wie Muriel ein Beschwörer, doch war Kaya sich ziemlich sicher, dass sein Können noch lange nicht an das ihrer Freundin heran reichte, obwohl er um einiges kampferprobter war. Sein Name war Franziskus und obwohl er erst 17 junge Jahre zählte, hatte er zu den Ersten gehört, die Kaya folgen wollten. Aber dass er ein Beschwörer war, war nicht die einzige Parallele, die er zu Muriel aufwies: Er hatte eine ähnlich beruhigende Wirkung auf Kaya wie das Mädchen, auch wenn sie ihm bei weitem nicht so sehr vertraute wie ihr.
"Sag ihnen, wir brechen gleich auf. Ich möchte nur kurz..." ehe sie aussprechen konnte, erklang ein markerschütternder Schrei von draußen. Sofort waren alle auf den Beinen und stürzten hinter Kaya her hinaus auf die Straße.
Die junge Frau hatte bereits im Laufen eines ihrer Schwerter gezückt und schauten sich aufmerksam um, ihren Männern gab sie ein Zeichen, still zu sein, während sie horchte.
Einer von ihnen entdeckte die Blutlache, die der Betrunkene erst vor wenigen Augenblicken dort hinterlassen hatte. Er lief zu der Stelle, um sie sich näher zu besehen, die anderen folgten zögernd, während sie sich in alle Richtungen umsahen. Vorsicht war geboten.
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BeitragThema: Re: Dunkle Gassen   Sa März 26, 2011 7:41 pm

Eine unnatürliche Stille erfüllte die Gassen und man konnte die dichte Spannung die herrschte beinahe spüren. die Stille wurde erst zerrissen als plötzlich irgendetwas von den Dächern fiel und mit einem schmatzenden Geräusch zwischen den Rebellen landete. Es handelte sich dabei um die, bis aufs Übelkeit erregendste, entstellten Überreste des Betrunkenen. Die Anspannung die grade noch geherrscht hatte wich einer starken Nervosität welche auch nicht geringer wurde als bemerkt wurde dass zwei der Rebellen fehlten. Es breitete sich erneut eine unheimliche Stille aus welche diesmal jedoch plötzlich von einer wahnsinnigen Lache durchbrochen wurde.
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BeitragThema: Re: Dunkle Gassen   So März 27, 2011 7:29 am

"Obacht!", Miguel, der als Vampir von allen die besten Sinne hatte, konnte die anderen gerade noch mit einer Geste Richtung Himmel warnen, ehe die zerfetzten Überreste des Toten zwischen ihnen landeten.
Die Männer stoben auseinander wie eine Herde von Tieren. "BLEIBT. ZUSAMMEN." Um Kayas Mundwinkel zuckte es. Sie war völlig ruhig, ihr war nicht mal ansatzweise etwas wie Furcht anzusehen und sie zog langsam ihr zweites Schwert. "Aber haltet euch von den Dächern fern. Und den anderen Gassen."
Ihr war nicht entgangen, dass bereits zwei ihrer Männer fehlten und das war ungut, aber vor allem unnötig. So ein Faux-Pas musste sich nicht wiederholen.
"Wo...wo sind Aljosha und Kyon?"
Die Rabenfrau musste sich zusammenreißen, um nicht genervt die Augen zu verdrehen. Jurij, dem Idioten, war wohl erst jetzt aufgefallen, dass die beiden fehlten. Aber musste er das unbedingt laut aussprechen..?
Das sorgte nur dafür, dass die Unruhe zwischen den Männern noch größer wurde. Sätze wie "Stimmt, sie sind weg..!" und "Ja, wo sind sie..?" wurden laut. Kaya hätte sie alle schlagen können. Für solche Gefühlsduseleien war jetzt hier kein Raum: Wer eins und eins zusammen zählte, wusste, dass sie inzwischen wohl ähnlich aussehen mussten wie das, was zwischen ihnen gelandet war. Denn auch, wenn es ekelerregend entstellt war, so erkannte man mit einem kurzen Blick, dass es sich dabei ehemals um einen Menschen gehandelt hatte...
Zwar kämpfte sie sowieso am liebsten allein, aber da hatte ihr gerade jemand etwas gestohlen und das war etwas, was sie auf keinen Fall akzeptieren würde.
Die junge Frau war angespannt, wer sie besser kannte, konnte das an ihren Armen ablesen, die nun von kleinen, schwarzen Punkten übersäht waren: Ansätze von Federn.
Ein schauerliches Lachen durchschnitt die Stille und nicht nur einer der Rebellen zuckte zusammen. Viele von ihnen hatten ihre Waffen gezogen, alle hatten den Befehl ihrer Anführerin befolgt: Sie drängten sich nun in einer dichten Traube um die Schwarzhaarige. Ihre Angst war fast greifbar und das ärgerte Kaya.
"Wer auch immer das war: Sobald er wieder auftaucht, werden wir ihn zerfetzen.", verkündete sie bedrohlich.
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BeitragThema: Re: Dunkle Gassen   Di März 29, 2011 2:05 am

Erneut herrschte eine nahezu gespenstische Stille in den Gassen bei der man kaum vermuten konnte welche Grausamkeiten dort wohl grade vorgegangen waren. Der modrige Geruch von Tod mischte sich mit dem Gestank des Blutes und der Eingeweide welche auf dem groben Pflaster verteilt waren. Krampfhaft versuchte jeder den entstellten Leichnahm nicht näher zu beachten um nicht entweder panisch zu werden oder seinen Mageninhalt auf dem Boden zu entleeren. So ergab es sich dass niemand bemerkte wie das Blut aus dem Leichnahm wie von Geisterhand merkwürdige Zeichen auf den Boden malte, bis es zu spät war. Klingen aus Blut schossen aus dem Boden und durchbohrten hier und da einige der schreienden Rebellen bis diese auf weniger als die Hälfte reduziert wurden.
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BeitragThema: Re: Dunkle Gassen   Di März 29, 2011 8:02 am

Eine Reihe von schmerzerfüllten Schreien zerriss die Stille und Kaya musste mitansehen, wie ihre Männer wie die Fliegen fielen. "Was zum..?!"
Die Gedanken der Anführerin rasten. Sie war davon ausgegangen, dass sie es mit einem Menschen oder dergleichen zu tun hatten, wenn auch einem pervers grausamen. Aber sie schienen nicht mal eine Chance zu bekommen, ihren Gegner überhaupt zu Gesicht zu bekommen. Da würden ihre Waffen ihnen wenig nutzen...
Trotzdem verstärkte Kaya den Griff um ihre Schwerter. Sie sann fieberhaft nach einer Lösung und kaum, dass sie eine plötzliche Eingebung hatte, schoss ihr Blick zu Franziskus hinüber. "Verbrenn es! Verbrenn alles!"
Der junge Mann sah sie entsetzt an. "Aber...meinst du mit alles..?" "Damit meine ich alles!" fauchte die Frau und funkelte ihn zornig an. "Aber viele von ihnen sind noch nicht mal..!" "Verdammt Franziskus, ihnen ist nicht mehr zu helfen, verbrenn sie!"
Ja, sie hatte soeben von ihm gefordert, die Verwundeten ganz und gar zu töten. Und das aus gutem Grund: In ihnen steckte noch sehr viel mehr Blut. Und dass dieses ebenfalls gegen sie verwendet werden konnte, musste verhindert werden.
"Kaya, das kannst du nicht machen!" Wütend blickte die Frau sich zu Jurij um. "Sei still, ich bin die Anführerin!" "Aber sie gehören zu uns, du kannst nicht einfach..!" "Willst du vielleicht auch sterben?!" Ihre nächsten Worte galten wieder dem Beschwörer. "Verflucht, geht das nicht schneller?!" sie hatte wirklich keine Lust zu sterben, da schnitt sie sich lieber verdammt tief ins eigene Fleisch. Franziskus hatte indessen sein Buch gezückt und murmelte einige leise Worte vor sich her. "Beschützt ihn.", verlangte Kaya und widerwillig scharten sich Jurij, Miguel und die zwei anderen unverwundeten um den Grünhaarigen. Man sah ihnen an, dass es ihnen ganz und gar nicht recht war und die Verletzten, die noch am Leben waren, wimmerten und flehten, dass man sie doch bitte am Leben lassen solle. Doch Kaya blieb hart.
Mit einem Mal erschienen drei Feuerenergien, die sich sogleich daran machten, den zerfetzten Leichnahm und die verwundeten Rebellen in Brand zu stecken. "Schneller! Mach sie heißer!" "Aber Kaya, ich..!" "Ich hab gesagt, mach sie heißer!" Dem jungen Mann erschienen Schweißtropfen auf der Stirn, während er noch einmal einige Worte murmelte. Schon nach den ersten paar Lauten, die seine Lippen verließen, schien das Feuer heißer zu brennen. Die Rebellen wanden sich vor Schmerz, was dafür sorgte, dass Kaya näher an sie heran trat, auf die Gefahr hin, getötet zu werden. Sie holte mit ihren Schwertern aus und versetzte einem nach dem anderen den Gnadenstoß.
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BeitragThema: Re: Dunkle Gassen   Di März 29, 2011 8:52 pm

Die lodernden Flammen hüllten die Gassen in flackerndes, warmes Licht während die Schreie der Brennenden langsam verstummten. Entweder weil sie durch die Flammen oder durch das Schwert ihrer Anführerin zum schweigen gebracht wurden. Eine bedrückende Stille legte sich nun über den Schauplatz der Grausamkeiten welche aber kurz darauf durch ein Applaudieren durchbrochen wurde. Langsam schälten sich vier Gestalten aus der Dunkelheit von denen zwei wie normale Soldaten aussahen und nicht weiter Beachtung verdienten. Die anderen Beiden jedoch waren eine andere Geschichte, während einer sich mit einem langen Mantel und Stab sofort als Magier zu erkennen gab war der andere nicht wirklich einzuschätzen. Er trug weder eine Rüstung noch eine Waffe, dennoch schien er sowas wie der Anführer der Gruppe zu sein da die restlichen einen sehr respektablen Abstand zu ihm einhielten.
"Ich muß sagen, ich hätte euch nicht als so kaltblütig eingeschätzt, aber dass macht es uns um einiges leichter. Wenn ihr jetzt bitte eure Waffen niederlegen würdet und mit uns kommt müssen heute keine weiteren Leben ihr Ende finden. Jedenfalls vorerst."
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BeitragThema: Re: Dunkle Gassen   Mi März 30, 2011 9:48 am

Mit jedem Mal, als Kaya mit ihren Schwertern zustieß, murmelte sie leise ein paar Worte, dabei handelte es sich um eine Art Gebet, aber auch eine Entschuldigung in einer uralten Sprache.
Als sie in ihrer Arbeit schließlich geendet hatte, herrschte Stille, die jedoch schon wenige Augenblicke später von einem Applaudieren verdrängt wurde. Sofort fuhr die Schwarzhaarige in die Richtung herum, aus der das Geräusch gekommen war und in ihren Augen blitzte unverhohlener Hass auf. Sie taxierte den Mann, der scheinbar der Anführer war und als sie seine Worte hörte, zuckte es um ihre Mundwinkel herum. Er bezeichnete sie als kaltblütig, was bei ihr aber nicht unbedingt auf Zustimmung traf. Sie hatte rational gehandelt und sich nicht der Illusion hingegeben, noch irgendetwas für die Männer tun zu können. Damit hatte sie sich und die übrigen gerettet, zumindest erstmal. So dachte sie.
Der erste Teil von Kayas Antwort auf die Forderung des Mannes bestand aus einem ziemlich großen Spuckebatzen, der vor den Füßen des Anführers landete. "Einen feuchten Dreck werden wir tun! Von dir hässlichem Bastard lass ich mir doch nicht drohen! Und deinetwegen hab ich eine Vielzahl meiner Männer verloren, sowas wird nicht ungesühnt bleiben!"
Ein lautes Scheppern erklang, als scheinbar etwas metallenes zu Boden fiel. Sofort wirbelte Kaya zu den übrigen Rebellen herum. Jurij, dieser Idiot, hatte sein Messer tatsächlich auf den Boden geworfen. "Sag mal, bist du komplett bescheuert?! Die einzigen Befehle, die du zu befolgen hast, sind meine, hast du verstanden, du Schwachkopf?! Und jetzt heb sofort wieder dein verschissenes Messer auf, du kleiner Hosenscheißer!"
Jurij zuckte unter der Schimpftirade gehörig zusammen, zögerte auch, das Messer wieder aufzunehmen. Kaya musste sich wirklich zusammenreißen, nicht zu ihm hinüber zu gehen und ihm eine Ohrfeige zu geben. Dieser Junge war wirklich der reinste Waschlappen..! //Und so einer glaubt, dass er die Welt verändern könnte..! Tzz.//
Da sie ihre Wut ihrem Untergebenen gegenüber gerade aber nicht wirklich Platz machen konnte, lud sie etwas davon einfach in den nächsten Worten an den fremden Anführer ab: "Wieso denkst du kleiner Pisskopf eigentlich, dass wir uns einfach so ergeben würden? Was willst du überhaupt von uns? Bist du einer von denen, denen wir irgendwann mal einen Coup versaut haben oder was?"
Ja, das Schimpfwort-Repertoire von Kaya war für eine junge Frau in dem Alter schon recht abwechslungsreich. Aber vielleicht auch nicht unbedingt etwas, worauf man stolz sein sollte...
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BeitragThema: Re: Dunkle Gassen   Mi März 30, 2011 11:00 pm

Mit einem ausdruckslosen Gesichtsausdruck ließ der Fremde die Schimpftirade über sich ergehen und selbst der Spuckebatzen entlockte ihm keinerlei Regung. Die Tatsache das einer ihrer Männer tatsächlich auf ihn hörte und die Waffe fallen ließ entlockte ihm jedoch ein ein leichtes Lächeln, welches Augenblicklich wieder verschwand als Kaya schrie er solle sein Messer gefälligst wieder aufheben. Mit einem hörbaren Seufzen schüttelte er den Kopf.
"Also, lass es mich so sagen, jemand der etwas hat was mir sehr wichtig ist will dass ich euch schnappe, daher tue ich dass auch.... Also, wir können dass einfach regeln und ihr kommt einfach mit oder ich kann euch mit Gewalt dazu bringen mitzukommen, dann kann ich euch aber garantieren dass ich persönlich dafür sorgen werde dass ihr leiden werdet sobald ihr in Ketten liegt. Insbesondere bei dir wird es mir ein Vergnügen sein"
Bei seinen letzten Worten deutete er auf Kaya um deutlich zu machen wen er damit meinte.
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BeitragThema: Re: Dunkle Gassen   Mi März 30, 2011 11:58 pm

Laut hörbar schnaufte Kaya verächtlich auf. "Jemand nimmt dir etwas weg und du holst es dir nicht einfach zurück, sondern folgst brav dessen Forderungen? Du bist ja wohl ein noch größerer Waschlappen als unser lieber Jurij hier." Mit dem Kopf nickte sie kurz in die Richtung des jungen Mannes, auf dessen Gesicht sich sofort der Trotz eines schätzungsweise Zwölfjährigen widerspiegelte. Das sah sie natürlich nicht, aber selbst wenn: Es hätte sie nicht groß gekratzt. Sie kannte ihn und seine Macken inzwischen ziemlich gut und um ehrlich zu sein genoss er wirklich kein sonderlich hohes Ansehen bei ihr.
Als die Schwarzhaarige die nächsten Worte des Fremden hörte, wurde ihre Miene überaus ernst, das provokante Grinsen, das sie bis eben noch zur Schau getragen hatte, verschwand. Zwischen ihren Brauen bildete sich eine tiefe Zornesfalte und der Hass in ihrem Blick nahm noch an Stärke zu. Das Grinsen, das sich nun zeigte, war so breit, aber auch freudlos, dass es fast schon aussah, als hätte man es ihr ins Gesicht geschnitten. "Lieber sterbe ich, als mich vor irgendwem in den Dreck zu werfen. Ich werde niemals vor irgendwem kriechen, auch vor dir nicht, du arrogantes Arschloch!" Während der erste Satz sehr leise, fast schon geflüstert gewesen war, gewannen ihre Worte an Lautstärke, aber auch an Nachdruck.
Und noch während sie sprach, setzte sie zu einem kurzen Spurt an, um den Magier anzugreifen, den sie vom ersten Augenblick an als gefährlichsten Gegner eingestuft hatte. Er war derjenige, dessen Angriffe sie am meisten zu fürchten hatte, denn sie wusste nicht genau zu sagen, was für Attacken sie von ihm zu erwarten hatte. Doch war es ja eine weitbekannte Tatsache, dass die meisten Magier im Nahkampf absolute Luschen waren. Wenn sie ihn also ausschaltete, hatte sie es nur noch mit zwei Soldaten, die zwar auch gefährlich, aber bei weitem nicht so unberechenbar wie der Magier sein würden und deren Anführer zu tun, den sie bisher so gar nicht einschätzen konnte. Zwar trug er offensichtlich -fast schon demonstrativ- keine Waffe, aber das konnte dreierlei Dinge bedeuten: Erstens, er war so eingebildet und dumm, dass er sich darauf verließ, dass die anderen drei ihn ausreichend verteidigen konnten, oder Zweitens, er brauchte gar keine Waffe. Oder aber Drittens, er hatte sie irgendwo versteckt. Sollte es ja auch geben.
Zwar hoffte Kaya auf die erste Variante, hatte aber irgendwie die unschöne Vermutung, dass sie nicht zutraf.
Aber was Sache war, würde sie ja sowieso gleich sehen. Denn sie hatte bereits mit ihrem Schwert ausgeholt, um dem Magier damit die Kehle durchzuschneiden.
Die Drohungen des Anführers, dass besonders sie mit großen Schmerzen zu rechnen hatte, wenn sie den Kampf verloren, machten ihr mehr Angst, als ihr lieb war. Schließlich hatten die Fremden bereits überaus grausam veranschaulicht, wozu sie fähig waren. Die Feststellung jedoch, dass sie die Männer tatsächlich fürchtete, sorgte dafür, dass ihre Wut weiter anstieg, was wiederum dafür sorgte, dass ihr Siegeswille an Kraft gewann. //Jetzt erst recht!//
Ein lauter Kampfesschrei entwich ihrer Kehle, sie setzte zu einem letzten, federnden Sprung an und machte mit den Augen den genauen Punkt aus, an dem sie ihr Schwert ansetzen wollte.
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BeitragThema: Re: Dunkle Gassen   Do März 31, 2011 12:24 am

Der Fremde seufzte kurz als sie erneut anfing ihn anzuschreien.
"Glaub mir, es is nicht so dass ich es mir normalerweise nicht einfach holen würde, es is mehr so dass das nicht möglich ist. Glaubst du ernsthaft ich hätte das nicht schon versucht."
Er war ein wenig belustigt darüber dass ihr Grinsen plötzlich verschwand, doch der seltsame Gesichtsausdruck den sie danach annahm ließ ihn etwas befürchten was sie mit ihrem nächsten Satz bestätigte, sie würde sich definitiv nicht ergeben.
Als sie mit gezogenem Schwert auf den Magier zustürmte machte er erst Anstalten dazwischen zu gehen, ließ es aber dan doch bleiben, woraufhin der Kehlkopf des Magiers von Kayas Klinge regelrecht zerfetzt wurde. Mit einem leisen Glucksen und einem fragenden Blick in den Augen brach dieser tot zusammen.
Wütend stapfte einer der Männer auf den Anführer zu und begann diesen wüst zu beschimpfen.
"Wie konntest du das zulassen du verdammtes Arschloch. Ich weiß du hättest ihn retten können."
Schnell wie ein Blitz schnellte die Hand des Anführers hervor und griff nach der Kehle des Soldaten. Mit scheinbar absoluter mühelosigkeit hob er diesen in die Luft und begann dabei seinen Griff wie eine Schraubzwinge gnadenlos zu verstärken.
"Wer sich nicht selbst verteidigen kann ist des Todes, dass war schon immer so."
Mit einem kurzen Ruck brach er dem Soldaten das Genick und ließ ihn leblos zu Boden sinken während er den anderen losschickte ein paar weitere Leute zu holen die den Platz aufräumten. Als dieser sich hastig aus dem Staub gemacht hatte wandte er sich nun Kaya zu.
"So, ich habe keinerlei Interesse an dem verwahrlosten Haufen die du als deine Männer bezeichnest. Ich gebe ihnen hiermit die Chance zu fliehen solange du hier bleibst. Is doch kein schlechtes angebot oder?"
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BeitragThema: Re: Dunkle Gassen   Do März 31, 2011 12:48 am

Wider Erwarten gelang ihr tatsächlich ein Siegeszug. Eigentlich hatte sie damit gerechnet, dass zumindest ein oder zwei Versuche kommen würden, sie aufzuhalten, doch es war so einfach, als würde man Butter zerschneiden.
Der Magier schien ebenso wenig damit gerechnet zu haben, dass man sie einfach gewähren ließ, doch was ihm diese Annahme gebracht hatte, zeigte sich überaus eindrucksvoll: Den Tod. Und das ziemlich blutig.
Kaum, dass der Leichnam des Mannes den Boden berührt hatte, wirbelte Kaya herum, darauf vorbereiten, gleich eine Vielzahl von Angriffen kontern zu müssen, doch auch das blieb aus. Stattdessen wandte sich einer der Soldaten sogar gegen seinen Anführer. Das sorgte dafür, dass Kaya irritiert die Brauen runzelte. Als sie jedoch die Worte des Leaders hörte, kroch ihr ein frostiges Lächeln übers Gesicht. Weiterhin beobachtete sie, was geschah und dass dem Soldaten das Genick gebrochen wurde, überraschte sie irgendwie nicht wirklich. Auch wenn sie dem Anführer eine solch enorme Stärke nicht zugetraut hätte.
Als der Mann sich wieder an sie wandte, wurde ihr Lächeln noch breiter. "Wer sich nicht selbst verteidigen kann, ist des Todes, hmm? Hätte von mir kommen können, ich glaub, ich bin verliebt." Die Haltung, die sie nun annahm, strafte ihre Worte jedoch lügen. Sie ging eindeutig zurück in Kampfstellung, federte leicht in den Knien, als würde sie direkt wieder zum Sprung ansetzen. "Wirklich schade, dass ich dich jetzt auch noch töten muss. Und das, bis deine Verstärkung da ist. Mit der will ich mich ungern auch noch rumärgern. Und ich gehe mal nicht davon aus, dass sie ohne deine Führung sehr viel mehr sind als ein Haufen kopfloser Hühner."
Na wenn sie da mal nicht aus eigenen Erfahrungen sprach...
Ihr Blick glitt zu den übrigen Rebellen hinüber. "Es ist nicht von Nöten, dass ihr bleibt. Am Ende spielt er euch nur gegen mich aus. Verzieht euch. Um den hier platt zu machen, brauche ich euch nicht."
Miguel und Franziskus zögerten merklich, während Jurij und die anderen beiden scheinbar keine sonderlich großen Probleme damit hatten, sich aus dem Staub zu machen. Sich nochmal kurz umgeblickt, verschwanden sie auch schon in der Dunkelheit der Gassen. "Habe ich mich nicht klar genug ausgedrückt? Ich sagte, verzieht euch!" herrschte Kaya sie noch einmal kalt an, sodass auch die verbliebenen beiden sich -wenn auch widerwillig- in Bewegung setzten.
Langsam drehte Kaya sich wieder zu dem Fremden um. "Dein Ende ist naaah~♪" trällerte sie fröhlich, ehe ihr Körper noch einmal merklich an Spannung gewann und sie auf den Mann zustürzte.
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Chaos und Ordnung

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BeitragThema: Re: Dunkle Gassen   Do März 31, 2011 1:08 am

Der Unbekannte knackte kurz mit seinen Knöcheln und gab ein leichtes Lächeln von sich als er ihre Worte vernahm.
"Das fasse ich mal als Kompliment auf, es gibt da nur eine Sache die du falsch verstehst. Die Männer die gleich kommen sind keine Verstärkung, sie sollen nur dafür sorgen dass ich dich nicht aus Versehen töte."
Mit diesen Worten nahm er eine wartende Position ein die er auch beibehielt als ihre Leute endlich verschwanden. Erst als sie auf ihn zustürmte bewegte er sich wieder. Ihre schwere Waffe hatte ein großes Zerstörungspotential, doch es war schwer und dass war auch eine Schwäche. Mit einer geübten Handbewegung schlug er seitlich gegen ihr Schwert was es aus der Bahn warf, dabei wirbelte er herum und verpasste ihr einen Tritt in die Magengegend der sie einige Meter zurück warf.
"Wessen Ende sagtest du nochmal wäre nahe?"
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Kaya

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BeitragThema: Re: Dunkle Gassen   Do März 31, 2011 1:32 am

Noch ehe sie etwas auf seine Worte erwidern konnte, brachte er sie mit dem Schlag gegen ihr Schwert aus dem Gleichgewicht, sodass es ihm auch gelang, ihr einen Tritt in den Magen zu verpassen. Kaya schlug hart auf und für einen kurzen Moment musste sie gegen eine sich ausbreitende Schwärze ankämpfen. Doch ebenso schnell, wie diese gekommen war, konnte die junge Frau sie auch schon wieder verdrängen. Glücklicherweise lagen ihre Schwerter, die ihr durch den Aufprall aus der Hand geschlagen worden waren, nicht weit enfernt. Als sie sie wiederhatte, sprang sie schwungvoll auf die Beine und raste, kaum, dass sie aufrecht stand, erneut auf den Fremden zu.
Sie hatte beschlossen, ihre Taktik zu ändern, darum hielt sie nun die Arme überkreuzt. Das war eine Technik, die sie durchaus ab und an verwendete. Wenn man nämlich die Arme schwungvoll auseinanderzog, überkreuzten sich die Schnittlinien der Schwerter, sodass man nachher eine Art X auf seinem Opfer hinterließ.
Leute, die es gewohnt waren, mit nur einer Waffe zu kämpfen, verwirrte das meist und das brachte oft den entscheidenden Vorteil. Außerdem war es schwerer, zwei Waffen gleichzeitig abzublocken.
"Ich bring dich um, du Mistkerl!" Das hatte sie wirklich vor. Schließlich war er Schuld an dem Tod vieler ihrer Männer und das musste gerächt werden. Egal, wie wenig sie auch von ihnen gehalten hatte; zumindest waren sie bereit gewesen, für ihre Überzeugung zu kämpfen.
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Chaos und Ordnung

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BeitragThema: Re: Dunkle Gassen   Sa Apr 02, 2011 12:32 am

Er war ein wenig überrascht dass sie so schnell wieder auf den Beinen war und die Tatsache dass sie in der Lage war ihn sofort wieder anzugreifen überraschte ihn noch mehr. Dementsprechend verlor er wertvolle Sekunden die er gebraucht hätte um ihrem Angriff zu entgehen. Mit einer hastigen Bewegung sprang er zur Seite, doch leider nicht schnell genug. Die Spitze ihres Schwerts erwischte ihn an der Seite und riss ihm die komplette Flanke auf. Warmes Blut ran aus dieser Wunde und ergoß sich auf den billig gepflasterten Steinboden. Leicht aphatisch blickte er auf die große Wunde und versuchte verzweifelt die Blutung mit seinen Händen abzudrücken, doch es gelang ihm nicht. Im ersten Augenblick konnte man meinen so etwas wie Angst in seinen Augen zu erkennen, doch im nächsten Augenblick schlug dies in Wahnsinn um und eine wahnsinnige Lache entwich seinem Mund.
"Dieser Schmerz, dieser wundervolle, belebende Schmerz."
Mit diesen Worten streifte der Mann sein Hemd ab wobei er seinen nackten Oberkörper entblößte. Merkwürdige Zuckungen durchfuhren seinen Leib, es wirkte fast so als ob irgendetwas unter seiner Haut umherkriechen würde. Plötzlich, ohne jede Vorwarnung stürmte er vor, griff nach Kayas Kehle und drückte sie mit übermenschliche Stärke an die Wand.
"Dieser unglaubliche Ekstatische Schmerz den du mir geschenkt hast, lass ihn mich mit dir teilen."
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BeitragThema: Re: Dunkle Gassen   Sa Apr 02, 2011 11:14 am

Sofort erschien ein diabolisches Grinsen auf Kayas Gesicht, als sie spürte, dass ihr Angriff nicht absolut daneben ging. Sie schnitt ihn quasi seitlich auf und seine Reaktion, wie er versuchte, die Wunde am Bluten zu hindern, verschaffte ihr unglaubliche Genugtuung.
Als er jedoch anfing zu lachen, runzelte sie irritiert die Stirn. Unter seiner Haut gab es seltsame Bewegungen, was dafür sorgte, dass ihr Blick wie festgenagelt auf seinem Oberkörper verharrte. Doch diese Unachtsamkeit rächte sich sofort: Er umschloss ihren Hals mit einer Hand und drückte sie an die Wand. Ihr Kopf schlug hart gegen die Mauer, ihr entwich ein Schmerzensschrei, erneut hatte sie mit kurz aufwallender Dunkelheit zu kämpfen. Sein Griff war fest, sodass sie würgen musste, außerdem schmerzte es höllisch. Es gelang ihr nicht, irgendetwas auf seine Worte zu erwidern, alles, was sie heraus brachte, war ein wütendes Röcheln. Dafür sprach ihr zorniger Blick Bände...
Der Aufprall und das alles hatten dafür gesorgt, dass sich der Griff um ihre Schwerter gelockert hatte und sie laut klirrend zu Boden gefallen waren. Ihre Waffen hätten ihr jetzt sicherlich genutzt, aber ohne sie blieb der Schwarzhaarigen nichts anderes übrig, als mit den Händen zu versuchen, den Griff des Mannes zu lockern, was sich allerdings nicht als sonderlich wirkungsvoll erwies.
"Du bist...krank.", keuchte sie und trat nach ihm.
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BeitragThema: Re: Dunkle Gassen   Sa Apr 02, 2011 10:42 pm

Bei ihren Worten wurde seine Lache noch wilder und seine Muskeln begannen anzuschwellen was seinen Griff noch verstärkte. Ihre paar Tritte merkte er durch seinen jetzigen Muskelpanzer kaum was ihn ein wenig enttäuschte da der berauschende Schmerz langsam nachließ. Er zog sie kurz von der Wand weg nur um sie dann wieder mit voller Wucht dageggen zu schlagen, dies wiederholte er einige Male bis er sie achtlos, wie ein Kind ein kaputtes Spielzeug wegwarf.
"Krank, ich? Ja, ich bin krank aber es gibt dafür kein Heilmittel, nur Linderung."
Nach diesen Worten holte er einmal tief Luft und stieß einen bestialischen Schrei aus.
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BeitragThema: Re: Dunkle Gassen   So Apr 03, 2011 8:02 pm

Als er seinen Griff sogar noch verstärkte, schnappte sie keuchend nach Luft. Dass er sie schließlich von der Wand löste, sorgte nicht wirklich dafür, dass sie besser atmen konnte. Und der neuerliche Aufprall gegen die Wand, presste ihr nun wirklich das letzte bisschen Luft aus den Lungen. Schmerzerfüllt schrie sie auf.
Bis jetzt hatte sie permanent versucht, sich zu wehren, doch die Atemnot und der Schmerz, sowie der aufkeimende Schwindel, wiesen Kaya in ihre Schranken. Sie spürte kaum, wie er sie zu Boden warf und musste sämtliche Kräfte mobilisieren, nur um sich aufzusetzen. Die Schwärze, die sie nun schon ein paar Mal mit sich hatte nehmen wollen, wurde immer stärker, doch die junge Frau kämpfte weiter dagegen an. Sie durfte einfach nicht verlieren..!
Der Schrei des Mannes gellte in ihren Ohren und verstärkte ihre Kopfschmerzen, die ihr inzwischen ohnehin schon fast den Schädel zu sprengen schienen, noch weiter. Ächzend richtete sie sich auf, wankte ein wenig und ging langsamen Schrittes auf ihre beiden Schwerter zu. Sie wusste, dass sie es nicht mehr schaffen würde; sie war bereits zu lädiert. Viel einzustecken war nie ihre Stärke gewesen, sie hatte mehr mit ihrer Agilität punkten können. Dass sie das Training in anderen Bereichen offensichtlich ziemlich vernachlässigt hatte, ärgerte sie nun, aber daran ließ sich momentan nichts ändern.
Endlich hatte sie ihre Schwerter erreicht, griff danach und richtete sich auf.
"Wenn du mich wirklich besiegen willst, musst du mich schon töten.", flüsterte sie fast schon tonlos und ihre Haltung straffte sich. In den entscheidenden Momenten konnte Stolz wirklich einiges nochmal rausreißen...
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BeitragThema: Re: Dunkle Gassen   So Apr 03, 2011 10:31 pm

Langsam wandte sich der Mann nach Kaya um, die linke Hälfte seines Gesichts war nun von einer Art grünlichem Schuppenpanzer überzogen welcher sich langsam über die gesamte linke Hälfte seines Oberkörpers ausbreitete. Seine Augen waren gelb geworden und die Iris war nur noch ein schwarzer Schlitz so wie ihn Drachen meist haben. Seine Stimme hatte sich auch verändert und erklang nun gleichzeitig in verschiedenen Tonlagen.
"Sieh an, sieh an. Sie steht nicht nur wieder auf, sie hat sogar immer noch ein verdammt großes Mundwerk obwohl sie mhrere gebrochene Knochen haben müßte. Du bist echt ein faszinierendes Wesen. Ich mach dir einen Vorschlag, du kriegst einen Freischuß."
Mit diesen Worten streckte er die Arme aus und gab ihr eine große Angriffsfläche.
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BeitragThema: Re: Dunkle Gassen   Mo Apr 04, 2011 9:25 am

Der Anblick des Mannes sorgte dafür, dass Kayas Augen zu schmalen Schlitzen wurden. Natürlich. Kein normaler Mensch besaß so viel Kraft.
Es sah wirklich gespenstisch aus, trotzdem versuchte die junge Frau, sich davon nicht einschüchtern zu lassen. Seine Stimme jedoch sorgte dafür, dass sie angewidert das Gesicht verzog. Die verschiedenen Tonlagen waren wirklich unangenehm. Doch was er sagte, stimmte: Er hatte ihr sicherlich einiges gebrochen. Ihr Stolz jedoch gebot ihr, zu kämpfen, bis es wirklich ganz und gar vorbei war. Schmerz hin oder her.
Und so ging sie auch sofort in Angriffshaltung, als er ihr einen Freischuss versprach. Natürlich wusste sie, dass es sich nur um eine Falle handeln konnte. Oder aber er wollte, dass sie ihn noch einmal verletzte...dass ihm Schmerz gefiel, hatte er ja überaus anschaulich verdeutlicht.
Was auch immer er damit erreicht wollte, sie würde darauf eingehen. Denn versuchen zu fliehen, kam nicht in Frage. Bevor sie jedoch angriff, verharrte sie einen Moment scheinbar völlig bewegungslos. Etwas knackte, Kaya legte kurz den Kopf schief und sprintete los. Die Schwerter zum Angriff erhoben, holte sie aus.
Ein lautes Reißen erklang, die Schwarzhaarige schrie schmerzerfüllt auf und ihre schwarzen Flügel, die nun aus ihrem Rücken ragten, hoben sie über den Mann hinweg, sodass sie ihn wider Erwarten von hinten angreifen konnte. Sie steckte sämtliche Kraft in diesen einen letzten, verzweifelten Angriff. Und sie hatte soeben auch ihren größten Trumpf ausgespielt: Die Flügel.
Damit war sie wendiger, konnte seinen Angriffen leichter entkommen, aber auch besser das Gleichgewicht halten. Der Preis jedoch war hoch: Die schwarzen Federn waren von Blut getränkt. Jedes Mal, wenn sie die Flügel gebrauchte, brachen sie erst durch die Haut ihres Rückens und jeder Einsatz war mit unsäglichen Schmerzen, sowie einem hohen Blutverlust verbunden.
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BeitragThema: Re: Dunkle Gassen   Di Apr 05, 2011 5:45 pm

Ruhig und mit ausgebreiteten Armen erwartete er ihren Angriff. Natürlich war dies eine Falle, er würde warten bis sie ihn angreift und ihr dann im letzten Moment die Waffen aus der Hand schlagen, so würde er sie nur noch mehr demütigen. Als sie losstürmte spannten sich seine Muskeln unmerklich und er machte sich bereit zuzuschlagen. Doch dann geschah etwas aussergewöhnliches, aus ihrem Rücken brachen zwei Flügel hervor und sie hob sich mit einem Satz über ihn hinüber. Die ganze Situation überraschte ihn so sehr dass er nicht mehr rechtzeitig reagieren konnte. Die Klinge ihres Schwertes brach durch seinen Rücken und durchstieß auf der anderen Seite seinen Brustkorb. Ein lauter Schrei entfuhr ihm welcher sich erneut in ein wahnsiniges Lachen wandelte. Aus seinem Rücken drang eine Art Stachel welcher ihren Schwertarm durchbohrte und ihr dabei ein lähmendes Gift injizierte. Sie würde zwar bei Bewußtsein bleiben, doch sie würde sich ein ganzes Weilchen nicht mehr bewegen können.
"Nicht schlecht, du hättest mich um ein Haar gehabt. Wenn mein Herz sich grade in meinem Brustkorb befunden hätte wäre ich wahrscheinlich tod gewesen."
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BeitragThema: Re: Dunkle Gassen   So Mai 01, 2011 2:56 pm

Wütendes Siegesgebrüll entwich ihrer Kehle, als es ihr gelang, die Klinge ihres Schwertes so tief in seinen Rücken zu stoßen, dass sie auf der anderen Seite wieder ans Tageslicht kam. Auch der Mann schrie, zu Kayas Überraschen jedoch wandelte sich dies schnell in ein neuerliches Lachen um. Die junge Frau verstummte, als sich jedoch der Stachel durch ihren Arm bohrte, schrie sie auf. Der Griff um ihr Schwert löste sich augenblicklich, auch die zweite ihrer Waffen ließ sie fallen, um zumindest mit der freien Hand zu versuchen, den Stachel aus ihrem Fleisch zu ziehen.
Das gestaltete sich jedoch schwieriger als erwartet; mit jeder Sekunde, die verstrich, fiel es ihr schwerer, sich überhaupt zu bewegen. Verwirrt, aber vor allem auch hasserfüllt, blickte sie den Fremden an. Seine Worte sorgten dafür, dass sie die Brauen hochzog. Das hier war wirklich ganz eindeutig kein Mensch, so viel war sicher. Und statt des eben fast schon gefeierten Sieges musste sich Kaya wohl eine offensichtliche Niederlage eingestehen...
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